Smartphone Betriebssysteme im Vergleich

Google Android
Googles Android ist eines der jüngsten Betriebssysteme für Smartphones überhaupt. Google selbst stellt keine Smartphones her – auch das Nexus One wird bei HTC in Auftragsarbeit gefertigt –, dennoch ist Android mittlerweile auf vielen Geräten vertreten. Insbesondere HTC hat sich für seine High-End Modelle fast ausschließlich auf Android eingeschossen und verzichtet in letzter Zeit zusehends auf andere Betriebssysteme wie Windows Mobile.
Android ist auf touchscreen-fähige Smartphones optimiert und stellt mit seinem Android Market eine Anlaufstelle für Programmierer von kleinen Anwendungen für das Betriebssystem bereit. Mittlerweile tummeln sich auf diesem Marktplatz über 50.000 verschiedene Applikationen, die je nach Wunsch des Autors entweder gratis oder kostenpflichtig angeboten werden.

Symbian OS
Nokia, weltweit einer der führenden Hersteller von Handys und Smartphones, wartet mit dem Symbian OS mit einem eigenen Betriebssystem auf. Symbian ist momentan noch stark auf die Bedienung durch Tasten ausgelegt und zeigt im Praxisalltag auf Touchscreen-Smartphones einige Schwächen auf.
Ändern soll sich dies mit dem Nokia N8, das bereits in den Startlöchern steht, und mit Symbian^3 ein vollständig auf Touchscreens und moderne Technologien optimiertes Betriebssystem anbieten will. Dabei will Nokia vor allem an den Schwächen des bisherigen Symbian OS gefeilt und diese konsequent ausgebügelt haben, um zur Konkurrenz aufschließen zu können.

iPhone OS

Das iPhone OS stellt eine kleine Besonderheit im Markt der Betriebssysteme dar. Das liegt daran, dass es das einzige Betriebssystem ist, das es nur für ein einziges Smartphone gibt – das iPhone. Dies hat immerhin den Vorteil, dass die Software des iPhone OS speziell auf die Hardware des iPhones zugeschnitten werden kann.
Ebenso wie Google verfügt auch Apple über einen Marktplatz für Anwendungen. Der Apps Store beherbergt über 200.000 Anwendungen und steht jedem iPhone Nutzer offen. Zeitgleich mit Erscheinen des neuen iPhones – wahrscheinlich im Juni – will Apple außerdem das iPhone OS 4.0 herausbringen, das Verbesserungen wie Multitasking und mehr mitbringen soll.

RIM (BlackBerry OS)

Der kanadische Hersteller Research In Motion stellt für seine Smartphones der BlackBerry-Reihe auch ein eigenes Betriebssystem zur Verfügung, das wenig überraschend den Namen BlackBerry OS trägt. Wie die Smartphones selbst eher auf den Nutzen durch Geschäftskunden ausgelegt sind, ist auch das Betriebssystem an diesen Umstand angepasst.
E-Mails werden beispielsweise direkt auf das Smartphone übertragen, sodass man sich das zeitraubende Abrufen derselben sparen kann. Auch die Synchronisation mit Terminkalendern und Kontaktdaten klappt mit dem BlackBerry OS außerordentlich gut. Außerdem verfügen viele BlackBerry Modelle über eine QWERTZ-Tastatur, mit der sich verschiedene Funktionen des Betriebssystems ebenfalls einfach und präzise steuern lassen.

Windows Mobile
Windows Mobile 6.1 kommt auf einer Vielzahl von Smartphones zum Einsatz – wenn auch nicht mehr lange, denn bald wird das Betriebssystem voraussichtlich von Windows Phone 7 abgelöst. Bis dahin kann man Windows Mobile 6.1 auf vielen Geräten des taiwanesischen Herstellers HTC bewundern, denn dieser ist nach wie vor der größte Fertiger von Smartphones, die auf Windows Mobile setzen.
Die Optik des Betriebssystems ist in dieser Version stark an Windows Vista angelehnt, und verleiht so dem Display mit halbtransparenten Fenstern und anderen Features ein modernes Aussehen. Informationen werden ebenfalls wie beim großen Bruder in kleinen Infofenstern angezeigt.

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