Bereits auf den ersten Blick bemerkt man deutliche Unterschiede.
Das iPad 2 ist noch leichter und schlanker als das Vorgängermodell. Das Gerät ist mit 8,8mm deutlich schlanker als der Bruder mit 13,4mm.
Die Größe des Displays ist unverändert geblieben. Beide Varianten sind mit einem 9,7 Zoll Bildschirm ausgestattet. Wie einige Tests ergaben, muss der Nutzer beim Bildschirm trotzdem Abstriche machen.
Das iPad konnte durch den kratzfesten Bildschirm überzeugen. Beim iPad 2 fällt auf, dass der Bildschirm deutlich empfindlicher in dieser Hinsicht ist.
Das Gerät an sich überzeugt aber immernoch durch die hochwertige Verarbeitung. Der Tablet PC wurde wie schon der Vorgänger komplett aus Aluminium gefertigt. Durch die abgerundeten Kanten und die gleichmäßige Oberfläche liegt es aber besser in der Hand und lässt sich auch im liegenden Zustand besser bedienen.
Der Käufer wird im Gegensatz zum iPad beim iPad 2 vor die Farbwahl gestellt. War das iPad 1 nur in schwarz erhältlich, wird das iPad 2 auch in weiß zum Kauf angeboten.
Auch technisch hat Apple mit dem iPad 2 einen Sprung nach vorne gemacht. An der Auflösung wurde mit 1024 x 768 Pixeln nichts verändert, dafür wurde in der zweiten Generation des iPads ein Dual Core Prozessor verbaut. Das iPad ist nur mit einem Single Core Prozessor ausgestattet.
Ein weiterer Kritikpunkt beim iPad der ersten Generation, war die fehlende Kamera. Hier hat Apple nachgebessert und beim iPad 2 gleich auf zwei Kameras gesetzt.
Die Frontkamera ist eine VGA Kamera und allenfalls für Videotelefonie zu gebrauchen. Mit der Rückkamera sind allerdings auch HD Aufnahmen möglich.
Trotzdem ist Apple mit den Kameras kein qualitativer Coup gelungen.
Auch bei den Anschlussmöglichkeiten hat Apple nachgebessert. Mit einem Adapter ist es nun möglich den Tablet PC per HDMI Kabel an den Fernseher anzuschließen.
Dies macht es möglich Filme in HD Qualität auf die Mattscheibe zu bringen. Auch bei Spielen ist der Spaß garantiert. Sie funktionieren ruckelfrei und auch die Steuerung ist ohne Mängel. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Apple mit dem Nachfolger des Topsellers viele Dinge verbessert hat und es sich durchaus lohnt, ein wenig mehr Geld für die aktuelle Version des iPads auszugeben.

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